1 Seite zurückAECWEB.de-Homepage Bau, Bauen, Hausbau, Baumaterial Software-Nachrichten im AECWEB
Themen: AEC/CAD, AVA, FM, Ing.Bau, TGA, GIS/Geoinformatik

  

AECWEB.de-Startseite
AEC-Nachrichten
jüngste Beiträge zuerst
< älter [07/112] jünger > >|

• thematisch sortiert:
   
CAD, AVA, FM, IngBau, TGA, GIS,
   Web, BMSP, Success-Stories,
  
Unternehmens-Nachrichten

Archiv: 1997 bis 2008

  aus'10 '09 '08 älter
follow bautweet:
BauLinks (incl. "gebündeltem Mail-Versand", red. Beiträgen)
Jobanzeigen
Magazin: einige Vorträge, Artikel und andere Beiträge
AEC-Forum: LogInÜbersicht
  

letzter Beitrag im AEC-Forum: Interaktive Branchenlösung im Bereich regionale Bauausschreibungen für Architekten, Handwerker und Lieferanten.

Veranstaltungen, Messen
Low-Budget-Software

  .: Angebote :.  
WEB-PlugIns: kostenloser Content für Ihre Homepage
Bad- und Möbel-Symbole:
zwei-/drei-
dimensional
und sehr
detailliert

  .: BAULINKS-Specials :.  
aktuelle BauNachrichten
BauPreise für Bauleistungen
BauKosten (Rechenmodelle zur Baukostenschätzung)
BauJobs
Energiesparen
Energieberatung vor Ort
DIN-Recherche

 

 
 

Architekturinformatik hilft, Umnutzung von Gebäuden zu optimieren

(17.6.2007) Architektursoftware, Architekturinformatik, Umnutzung von Gebäuden, Bauen im Bestand, Computeranwendung in der Architektur, Energieverschwendung, Neuplanung, BestandsgebäudeFünf Milliarden Quadratmeter Nutzfläche dämmern in Deutschland ungenutzt in Bestandsgebäuden vor sich hin, schätzt Thorsten Lömker, Dozent für Computeranwendung in der Architektur und Landschaftsarchitektur an der Technischen Universität Dresden. Das ist etwa die gleiche Fläche, die jedes Jahr neu gebaut wird. Eine vergleichsweise preiswerte Lösung, die mehr und mehr Bauherren in Betracht ziehen, ist die Nachnutzung eines bereits vorhandenen Gebäudes. Wie dabei umgebaut werden muss, damit die Anforderungen des neuen Nutzers möglichst gut erfüllt werden, entscheidet ein Architekt noch heute oft aus dem Bauch heraus. Seine Erfahrung und seine Intuition helfen ihm dabei. Bei auftauchenden Unwägbarkeiten wird dann trotzdem oft noch abgerissen und neu gebaut.

Architekturinformatik, Architektursoftware, Bauen im Bestand, Umnutzung von Gebäuden, Computeranwendung in der Architektur, Energieverschwendung, Neuplanung, Bestandsgebäude
Bild aus dem BAULINKS.de-Beitrag "Sanierung statt Neubau: Das spart Energie, Material und Fläche" vom 2.8.2006

"Das ist doch reine Energieverschwendung!", dachte sich Lömker. In seiner Dissertation untersuchte er "Plausibilität im Planungsprozess". Können bestimmte architektonische Probleme mathematisch abgebildet werden? Kann ein Computer dem Architekten bei der Neuplanung eines alten Gebäudes helfen? Findet der Rechner Lösungen, die kosteneffizienter zu verwirklichen sind? Auf Tagungen in Taiwan, den Vereinigten Arabischen Emiraten oder den USA erntete der Architekt schon mal Kopfschütteln: Alte Ziegelbauten erhalten? Wozu denn, wenn man heute höher, schneller und billiger neu bauen kann? Von den gewichtigen ökologischen Argumenten lassen sich jedoch mehr und mehr auch die Architekten überzeugen, die ihren Auftraggebern bisher zu einem modernen Neubau geraten haben. Die solide, massive Bauweise vor 1949 bietet den Mietern nämlich Vorteile, die kaum ein heutiger Bau aufweisen kann: im Winter bleiben die Räume warm, im Sommer kühl.

Mit neuen Vorschlägen zur Umnutzung verschiedener Bestandsgebäude hat Lömkers Arbeitsgruppe gezeigt, dass mit den entwickelten Klassifikations- und Optimierungsalgorithmen bereits konkrete Anfragen beantworten werden können. In seinem mathematischen Modell sind Räume als Knotenpunkte, Wege als Kanten in Matrizenform repräsentiert. Die Feinheit der Raumbeziehungen untereinander ist einstellbar. Mehrere Zielfunktionen können definiert werden: so sollen etwa bestimmte Räume eng beieinander liegen, die Nutzfläche maximiert und der Quadratmeterpreis unter einem bestimmten Wert gehalten werden. Da die an der Fakultät vorhandenen Rechenkapazitäten bei solchen Operationen an Grenzen stoßen, wollen die Architekten demnächst auch den neuen Hochleistungsrechner der TU nutzen.

Zwei Jahre Arbeit mit drei Mitarbeitern bräuchte es noch, dann wäre das Planungs- und Optimierungswerkzeug anwenderfreundlich einsetzbar. Das Interesse der Immobilieneigentümer ist jedoch schon jetzt geweckt. Schließlich ließe sich mit Lömkers Idee der allerorten beklagte Leerstand in vorhandenen Gebäuden deutlich vermindern.

siehe auch:Architektursoftware, Architekturinformatik, Umnutzung von Gebäuden, Bauen im Bestand, Computeranwendung in der Architektur, Energieverschwendung, Neuplanung, Bestandsgebäude

ausgewählte weitere Meldungen:

siehe zudem:

zurück ...
drucken ...
Übersicht News ...


 
Copyright: ARCHmatic - Alfons Oebbeke, Neustadt
 
Navigation ohne Frames:

 
  AEC.WEB-home - ARCHmatic-WEB-Pool
News - Magazin - Termine - Shareware - CAD-Symbole - WEB-PlugIns
BAULINKS.de - GLOSSAR.de - BAUBUCH.de - Immobilien
Stichwortsuche - Impressum - Foren - Gästebuch