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Vectorworks 2009 mit Parasolid-Power(28.2.2009)
Vectorworks 2009 integriert mit Parasolid den vielleicht modernsten und mächtigsten 3D-Modellierkern, der für CAD-Programme derzeit verfügbar ist. Von dieser Technologie verspricht sich Computerworks respektive Nemetschek North America, einen Quantensprung, denn sie soll die Zuverlässigkeit beim Konstruieren und Modellieren sowie die generelle Geschwindigkeit des Programms auf ein völlig neues Niveau heben. Mit Parasolid würden "alle Grenzen fallen, die bisher das 3D-Konstruieren eingeschränkt haben" und jede konstruierbare Geometrie könne mit Vectorworks 2009 modelliert werden. Auch für den 2D-Bereich verspricht Parasolid wichtige Verbesserungen. Die neue Technologie würde auch "in den komplexesten Plänen eine überragende Performance bei höchster Präzision und Zuverlässigkeit" bieten: Während der Anwender entwirft und konstruiert, würde der Modellierkern im Hintergrund die Berechnungen, die Speicherverwaltung und das Fehlerhandling erledigen. Fangpunkte würden schneller erkannt, Flächen- und Schnittoperationen zuverlässig und effizient gelöst und Parallelen mit absoluter Genauigkeit berechnet. Nichts in einem CAD-Programm nutzt man häufiger als den Mauszeiger. Die komplette Überarbeitung des "Intelligenten Zeigers" soll einen Meilenstein in Vectorworks 2009 bilden. Mit der Intelligenz des neuen Zeigers komme man bei allen Aktionen deutlich schneller, präziser und einfacher voran, versprechen die Entwickler. Beispiel Aktivierung: Befindet sich die Maus über einer Zeichnung, ist sofort ersichtlich, welches Objekt mit einem Klick aktiviert werden kann. Das kann sich als praktisch erweisen, wenn zum Beispiel Flächen übereinander liegen. Auch die neue Lupenfunktion soll die Arbeit erheblich erleichtern. Bei Tastendruck vergrößert sich die Umgebung um den Mauszeiger wie bei einer Lupe. Sobald man weiterzeichnet, stellt sich die Vergrößerung wieder aus und die vorige Ansicht wird dargestellt. Für Vectorworks 2009 wurden auch Listen und Legenden gründlich überarbeitet. Anzahl und Maße der verwendeten Räume und Bauteile könnten damit zeitsparender ausgewertet werden. Über Vorgabeblätter kann man dazu die jeweils passende Liste auswählen - zum Beispiel Wand- oder Fensterlisten. Auch das Einsetzen von Legenden sei viel bequemer geworden. In einem Einblendmenü suche man sich beispielsweise eine vordefinierte Türlegende aus und füge sie per Mausklick in der Zeichnung ein. Ein wirklicher Zeitsparer der Version 2009 sei zudem die neue Funktion "Ähnliches Objekt anlegen". Wenn man ein neues Objekt anlegen oder ein Bestehendes duplizieren will, kann man demnach auf ein bereits vorhandenes Objekt zugreifen. Klickt man zum Beispiel auf eine Wand, ein Rechteck oder einen Raumstempel werde nicht nur das Werkzeug aktiviert mit dem man dieses Objekt zeichnet, sondern es würden darüber hinaus sämtliche Eigenschaften des angeklickten Objekts übernommen. Speziell für das Modul Architektur wurde das Positionieren von Objekten in eine Wand stark vereinfacht. Mit nur zwei Mausklicks positioniert man zum Beispiel ein Fenster an den gewünschten Punkt. Unter Windows kann Vectorworks mehrere Prozessorenkerne nutzen. Durch die verbesserte Ausnutzung der Hardware werden so die gesamten Arbeitsprozesse deutlich beschleunigt.
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