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Software-Nachrichten im AECWEB Themen: AEC/CAD, AVA, FM, Ing.Bau, TGA, GIS/Geoinformatik |
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3D-Forscher visualisieren gigantische Datenmengen in Echtzeit(2.3.2009)
Auf der CeBIT 2009 in Hannover wollen Forscher des Max-Planck-Instituts für Informatik und der Universität Tübingen zeigen, wie anhand einer neuen Technologie erstmals ganze Städte in Echtzeit visualisiert und sogar interaktiv bearbeitet werden können. 3D-Scanner sind heute weit verbreitet. Sie werden in vielen Bereichen eingesetzt, wie zum Beispiel bei architektonischen Planungen, Qualitätskontrollen oder in der Städtevisualisierung. Mit Hilfe verschiedener Verfahren tasten diese Scanner etwa die Fassade eines Gebäudes ab und messen dabei die Position jedes einzelnen Punktes an der Oberfläche. So kommen bei der Messung eines einzelnen Gebäudes schnell riesige Datenmengen zustande, die nicht selten zehn Gigabyte oder mehr Speicher benötigen. Erfasst man eine ganze Stadt mit einem 3D-Scanner, so steigen die Datenmengen noch um ein Vielfaches. Auf der diesjährigen CeBIT Messe geht es nun darum, dass auch Standard- Computersysteme riesige Datenmengen direkt verarbeiten können. Als Ergebnis eines gemeinschaftlichen Forschungsprojektes ...
... wurde zum ersten Mal weltweit eine Software entwickelt, die derart große Datenmengen sogar in Echtzeit visualisieren kann. Dabei kann sich der Benutzer zügig durch die vermessene dreidimensionale Szene bewegen, ähnlich wie bei einem Computerspiel. Weil die zu Grunde liegende Technik dafür sorgt, dass die Geschwindigkeit der Visualisierung nahezu unabhängig von der Datenmenge bleibt, ist es erstmals sogar möglich, ganze Städte mit einem Standard PC interaktiv zu zeigen und zu bearbeiten. Der Benutzer kann zum Beispiel per Mausklick zufällig vorbeikommende Passanten aus einem Städtescan entfernen oder automatisiert symmetrische Elemente finden und verändern. Vom 3. bis 8. März können Besucher der CeBIT 2009 diese Software an einem 3D Modell von Hannover selbst ausprobieren (Forschungsstand des Saarlandes, Halle 9, Stand B 43). siehe auch:
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