(27.3.2009)
Die
Nemetschek AG hat heute ihren Jahresabschluss 2008 veröffentlicht. Wie bereits
im Rahmen der Bekanntgabe der vorläufigen Zahlen berichtet, stieg der Umsatz um
2,9 Prozent auf 150,4 Mio. Euro, zwei Drittel davon erzielte Nemetschek im
Ausland.
"Der Konzern ist nun auch für eine möglicherweise längere
Konjunkturflaute gewappnet, und das solide Jahresergebnis 2008 hat einen Gutteil
dazu beigetragen", betonte Ernst Homolka, Vorstand und CEO der Nemetschek AG.
Alle Geschäftsbereiche sind profitabel
Die Software-Lösungen der vier Geschäftsbereiche der Nemetschek AG decken den gesamten Wertschöpfungsprozess ab - von der Planung eines Gebäudes und seiner Visualisierung über den eigentlichen Bauprozess bis zu seiner Nutzung. Alle Segmente im Konzern waren 2008 den Angaben zufolge profitabel.
Nemetschek auch künftig profitabel
Angesichts der unsicheren Weltwirtschaftslage verzichtet der Vorstand der Nemetschek AG vorerst weiter auf eine konkrete Prognose, geht aber insgesamt von einem schwachen Geschäftsjahr 2009 aus. In wesentlichen Märkten des Konzerns sei tendenziell mit einer nachlassenden Nachfrage zu rechnen. "Nationale Programme zum Ausbau der Infrastruktur und für ökologisches Bauen könnten dies teilweise kompensieren, dürften aber nicht vor der zweiten Jahreshälfte greifen," erklärte Ernst Homolka, Vorstand und CEO der Nemetschek AG. Die Erwartungen an das erste Halbjahr seien zusätzlich gedämpft angesichts der Tatsache, dass die ersten beiden Quartale 2008 besonders umsatzstark waren.
Im Fall deutlicher Umsatzrückgänge seien abgestufte Kostensenkungsmaßnahmen auf Ebene der Tochtergesellschaften geplant, die auch zeitnah eingeleitet werden könnten, betonte Homolka. Allerdings könnten die einzelnen Gesellschaften durchaus unterschiedlich von der Krise betroffen sein - die Vielfalt an Lösungen und die Breite der Kundenbasis komme dem Konzern in der Krise zugute. Auch der auf 39 Prozent gestiegene Umsatzanteil langfristiger Wartungsverträge sei eine gute Ausgangsbasis. 2009 kämen zudem attraktive Produktinnovationen auf den Markt, die die Nachfrage stimulieren könnten.
Bei Fortsetzung des straffen Kostenmanagements sei der Konzern in der Lage, auch einen eventuellen Umsatzrückgang in der Größenordnung von 10 Prozent so zu kompensieren, dass die EBITDA-Marge 2009 nicht unter 15 Prozent falle, betonte Homolka. "Wir bleiben in jedem Fall ein profitables Unternehmen mit substanziellem Cashflow - und auch das ist in diesen Zeiten ja keine Selbstverständlichkeit."
siehe auch:![]()
zurück ...
drucken ...
Übersicht News
...
| Navigation ohne Frames: |