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BAUwesen / ARCHITEKTUR 8/2000
Bauanträge, Bauantragsformulare, Bayern, Sachsen, Brandenburg, Schleswig-Holstein, Nordrhein-Westfalen, Hessen, Bauformulare, WEKA Baufachverlage, Bühnenbildner, TU Berlin, Architekten, Bauingenieure, Theater, Bayerische Ingenieurekammer Bau, Green Card-Forderung, Ingenieurekammer-Bau, Hauptverband der Deutschen Bauindustrie

  
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Erstes Haus am Potsdamer Platz muß weichen - Info-Box nimmt Abschied
CROSSOVERS: Symposium, Ausstellung und Buchpublikation
Bay. Ingenieurekammer Bau: Bachelor führt Bauingenieure auf den Holzweg
Die neuen Bauanträge jetzt bequem per Mausklick
Kolloquium: Sanierungs-Know-how für Planer und Investoren
Architekten und Bauingenieure ans Theater

Bay. Ingenieurekammer Bau gegen Green Card-Forderung
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Infobox

 

 
Erstes Haus am Potsdamer Platz muß
weichen - Info-Box nimmt Abschied

(27.8.2000) Die knallrote Info-Box war lange Zeit der erste Lichtblick auf Europas größter Baustelle mitten in Berlin am Potsdamer Platz. Zwischen Baugruben und Sandhaufen im ehemaligen Grenzstreifen lockte der Quader auf schwarzen Stelzen und nannte sich stolz "das erste Haus am Potsdamer Platz". Sofort stürmten Touristen die Box, um die Ausstellung im Innern mit Computersimulationen, Videos und Modellen in Augenschein zu nehmen. Die Investoren, zu denen auch die Bundesregierung und die Deutsche Bahn gehören, hatten das Projekt unter dem Motto gestartet: "Heute die Stadt von Morgen sehen." Im Sommer 2000 - fünf Jahre später- ist die rote Kiste nicht mehr das erste, sondern das kleinste Haus im neuen stahl- und glasblitzenden Stadtquartier. Nichts muss mehr simuliert werden, denn "Daimler-City" und "Sony-Center" sind fertig, der Reichstag hat seine Kuppel und das Parlamentsviertel nimmt ernsthaft Formen an. Zeit, Abschied zu nehmen? Trotz mehr als acht Millionen Besuchern in fünf Jahren wird der Publikumsliebling Info-Box am 31. Dezember verschwinden. So war es von Anfang an geplant.

"Das ist ein wirklich trauriger Moment", sagte Box-Chefin Ariane Ribbeck, als am 24.8. das erste Fassadenteil vor den Linsen zahlreicher Kameras abmontiert wurde. Der Abriss der Box wird inszeniert: Die Blechteile sollen von Prominenten signiert und dann meistbietend zu Gunsten des Aktionsbündnisses gegen Rechts versteigert werden. Das erste Stück nimmt Schwimmstar Franzi van Almsick mit zur Olympiade 2000 nach Sydney.

Ein guter Zweck! Aber muß die Box überhaupt abgerissen werden? Bis vor gar nicht allzu langer Zeit waren sich Ariane Ribbeck und das Land Berlin noch einig, daß die Kiste aus dem Stadtbild nicht mehr wegzudenken sei. So dachte im vergangenen Jahr der damalige Bausenator Jürgen Klemann (CDU) noch an neue Standorte am Alexanderplatz, Schlossplatz oder am neuen Großflughafen. Zu sehr hätten sich Touristen an den Bau gewöhnt - viele Menschen, vor allem Ausländer sahen in der Box den Ausgangspunkt der Berlin-Erkundungen und für so manchen kam sie der klassischen Tourist-Information gleich. Im Gästebuch tragen sich Menschen zahlreicher Nationen ein, und immer noch übersteigt die tägliche Zahl der Besucher die Tausender-Marke - mehr, als man zu Beginn jemals erwartet hätte.

Eigentlich hätte man sogar noch eine Weile am alten Standort festhalten können, meint Ribbeck, denn die Bauprojekte am benachbarten Leipziger Platz liefen später an als geplant. Doch die Investoren auf dem Platz wollten den Bau nicht stehen lassen, sagt Ribbeck. Und für die Finanziers von einst - DaimlerChrysler, Sony, die Bahn - ist auch Ende. Die Berlin-Besucher könnten sich ja nun die fertigen Bauten anschauen, heißt es. Dabei hatten sich die Baukosten von zehn Millionen Mark und die jährlichen Betriebskosten von zwei Millionen Mark nach früheren Angaben durchaus rentiert.

Berlins Stadtentwicklungssenator Peter Strieder (SPD), der sich mit "Franzi" ablichten ließ, will von alldem nichts mehr wissen. "Die Info-Box war immer lediglich ein Projekt für die Darstellung des Werdenden." Jetzt steht die neue Stadt, und der Publikumsliebling von einst wird nicht mehr gebraucht.

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CROSSOVERS

 

  

CROSS OVERS: Spannungsfelder zwischen
Literatur, Medien, Architektur, Kunst und Design

(25.8.2000) Am 5.-6. Oktober 2000 richten Fortbildungsakademie Medien (FAM) und Universität Siegen in der Siegerlandhalle das internationale Symposium CROSSOVERS aus, auf dem Architekten, Künstler und Designer von Weltrang (u.a. Lebbeus Woods, Bing Thom, Medrie MacPhee oder Dieter Sieger) mit international bekannten Wissenschaftlern zeitgenössische Verschmelzungstendenzen in Wissenschaft, Wirtschaft und Kunst diskutieren und zum Ausdruck bringen.

CROSSOVERS verfolgt das Ziel, den Protagonisten einer neuartigen Denk- und Arbeitsweise ein Forum für den interdisziplinären Austausch zu bieten und die interdisziplinären Ansätze einem breiteren Publikum vorzustellen, um auf die produktive Karft des Blickes über den eigenen Tellerrand und neue Wege der Zusammenarbeit aufmerksam zu machen. Begleitend zu CROSSOVERS findet die Ausstellung M.A.D. (Malerei-Architektur-Design) mit Werken der teilnehmenden Künstler und Architekten statt, so dass die innovativen Ansätze des Symposiums nicht nur abstrakt formuliert, sondern auch für jeden zugänglich demonstriert werden.

Schließlich wird parallel zur Tagung die Kunst- und Buchpublikation Artefakte/Artefiktionen erscheinen, die die Vorträge des Symposiums sowie Teile der Ausstellung dokumentiert und reflektiert.

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bay.
Ingenieurkammer

 

  

Bay. Ingenieurekammer Bau: Bachelor führt Bauingenieure auf den Holzweg

(12.8.2000) Die Bayerische Ingenieurekammer-Bau kritisiert, daß weiterhin irrige Annahmen die Diskussion um die Einführung von Bachelor- und Masterstudiengängen im Bauingenieurwesen beherrschen. Das Ziel der Internationalisierung des Bauingenieurstudiums wird vielfach von den Protagonisten von Bachelor und Master einseitig auf dessen Amerikanisierung verkürzt. Die Bayerische Ingenieurekammer-Bau sieht diejenigen auf dem Holzweg, die ausschließlich angloamerikanische Grade als international gebräuchlich erachten. Der Glaube an den Bachelor-Grad als berufsbefähigendem Abschluß wird nach Ansicht von Kammerpräsident Prof. Dipl.-Ing. Karl Kling, spätestens dann Schaden nehmen, wenn der Arbeitsmarkt die ersten Absolventen zurückweist.

Der Absicht, das Studium an Fachhochschulen und Universitäten für ausländische Studenten attraktiver zu gestalten und die Anerkennung deutscher Hochschulabschlüsse im Ausland zu fördern, soll die Einführung internationaler Studiengänge dienen. Als Pferdefuß dieses im Grundsatz durchaus begrüßenswerten Ansatzes erweist sich jedoch das Verfahren.
Kopiert die deutsche die amerikanische Universität, wird sie sich immer am amerikanischen Original messen müssen. Wenn amerikanische Universitätsgrade als alleiniger Ausweis der angestrebten Internationalität gelten, werden zwangsläufig deutsche Universitäten immer nur als amerikanischer Verschnitt angesehen werden.
Der Vergleichbarkeit von Hochschulabschlüssen ist damit nicht gedient. Im Gegenteil: Die Einführung dieser Studiengänge droht die auf europäischer Ebene hergestellte Einigung in Frage zu stellen. Der Rahmen der EG-Diplomrichtlinie könnte gesprengt werden. Bedenklich, denn derzeit ist die europaweite Anerkennung der deutschen Bauingenieur-Diplome gewährleistet.

Wie bei der Geschichte und dem Charakter der Universitäten in diesen Ländern nicht anders möglich, bilden die akademischen Grade der britischen, australischen und der amerikanischen Universitäten eine große Vielfalt. Schon in den USA gilt, daß die Studienabschlüsse zwischen den einzelnen Bundesstaaten und auch zwischen den einzelnen Hochschulen nicht vergleichbar sind. Daher wird dem "degree" immer der Name der Universität, an der er erworben wurde, als Zusatz angefügt. Unter diesen Bedingungen scheint die internationale Akzeptanz und Vergleichbarkeit deutscher Bachelor- und Masterstudiengänge höchst zweifelhaft.  

Die Advokaten der Einführung eines angloamerikanischen Graduierungssystems müssen sich fragen lassen, welchen Bachelor sie meinen - den englischen Bachelor, der in der Tat ein berufsbefähigender Abschluß ist, oder den amerikanischen Bachelor, der überwiegend den Abschluß einer höheren Allgemeinbildung mit einer fachlichen Grundausbildung kombiniert. Für eine "Bachelor-Schmalspurausbildung" im Bauingenieurwesen sieht die Bayerische IngenieurekammerBau an deutschen Fachhochschulen und technischen Universitäten keinen Platz. Die Ausbildung muß so gestaltet sein, daß die Absolventen nach der vorgeschriebenen Praxiszeit bauvorlageberechtigt sind.

Das Äquivalent der naturwissenschaftlichen Diplome ist zweifelsfrei der Master. Für das Bauingenieurstudium gibt es bereits eine sinnvolle Unterscheidung zwischen der stärker theorieorientierten Ausbildung der Universitäten und der stärker praxisorientierten Ausbildung der Fachhochschulen. Auf dem Gebiet der wechselseitigen Durchlässigkeit und Zusammenarbeit kann Deutschland tatsächlich vom britischen und amerikanischen Bildungswesen lernen. Eine notwendige Reform darf aber nicht als Abbruchunternehmen betrieben werden.

Der Reformwille darf nicht dazu führen, die bisherigen Leistungen und die nachgewiesene Qualität des deutschen Bauingenieurstudiums zu diskreditieren. Die Forderung, jetzt sollten Diplomstudiengänge durch Bachelor-/Master-Studiengänge ersetzt werden ist deshalb abwegig. Ein mit Sicherheit falscher Weg, den die deutschen Hochschulen bald bereuen würden. Deutschland ist kein akademisches Entwicklungsland. Daher muß Deutschland auf der Grundlage erprobter Reformmodelle und mit Augenmaß das Studien- und Graduierungssystem erneuern.

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WEKA Baufachverlage
 

 

  

Die neuen Bauanträge jetzt bequem per Mausklick

(10.8.2000) In vielen Bundesländern gelten ab sofort neue Bauantragsformulare: In Bayern, Sachsen und Brandenburg ebenso wie in Schleswig-Holstein, Nordrhein-Westfalen und Hessen. Das ist für Planer eine günstige Gelegenheit, jetzt auf die "Rechtssicheren Bauformulare für PC" der WEKA Baufachverlage umzusteigen. Dieses Programm verspricht, die Arbeit mit den neuen Bauanträgen enorm zu erleichtern. Für eine Probe aufs Exempel steht eine Gratis-Testversion im neuen Internet-Shop unter www.wekaweb.de im Infozentrum "Architekten & Ingenieure" zum Download bereit.

Die "Rechtssicheren Bauformulare für PC" liefern alle wichtigen aktuellen Formulare für das jeweilige Bundesland direkt auf den Bildschirm. Kein mühevolles Zusammensuchen der richtigen Vordrucke und Anlagen mehr. Auch lästige Ausbesserungsarbeiten mit der Schreibmaschine fallen weg.
Der Clou: Entstehen Fragen beim Ausfüllen, dann genügt ein Mausklick. Sofort erscheinen gezielte Kurzkommentare mit Praxishinweisen und bei Bedarf sogar Auszüge aus der Bau-ordnung. Damit genießt der Anwender einen erheblichen Sicherheitsvorteil auf dem Weg zur Baugenehmigung!
Adress- und Projektdaten müssen nur einmal in der Stammaske eingegeben werden - ganz gleich, ob von Behörden, Bauherren, Fachingenieuren, Grundstückseigentümern oder vom Grundstück. Das Programm errechnet automatisch GRZ, GFZ, und BMZ und trägt anschließend alle Ergebnisse selbständig an der richtigen Stelle im Formular ein. Das spart enorm Zeit.

Die "Rechtssicheren Bauformulare für PC" sind erhältlich in den vier Regionalausgaben Ost, West, Nord und Süd. Durch regelmäßige Updates bleiben sie immer auf dem aktuellen Rechtsstand.

Wer sich über das Programm im Internet unter www.wekaweb.de informieren will, kann bei dieser Gelegenheit gleich zwei weitere neue Online-Angebote kennenlernen: Den neuen, umfassenden Link-Katalog rund um das Thema Bau sowie eine Online-Datenbank mit Gratis-Zugriff auf wichtige Bauvorschriften des Bundes.

  • Gerd Hammer
    Rechtssichere Bauformulare für PC
     
  • Alle amtlichen Bauvorlagen mit präzisen Ausfüllen zur schnellen Baugenehmigung
    Preis: jeweils 398 DM zzgl. MwSt.
    Updates ca. 2-mal jährlich, jew. ca. 129 DM zzgl. MwSt.
     
  • Süd: Bayern und Baden-Württemberg
    Best.-Nr. 3838 (Gratis-Testversion: Best.-Nr. 23838)
  • Ost: Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen
    Best.-Nr. 3837 (Gratis-Testversion: Best.-Nr. 23837)
  • Nord: Bremen, Niedersachsen, Hamburg und Schleswig-Holstein
    Best.-Nr. 3835 (Gratis-Testversion: Best.-Nr. 23835)
  • West: Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland und Nordrhein-Westfalen
    Best.-Nr. 3836 (Gratis-Testversion: Best.-Nr. 23836)

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Sto
 

 

  

Kolloquium: Sanierungs-Know-how für Planer und Investoren

(9.08.2000) Am 7. September findet in Potsdam das 1. Fassadenkolloquium der Sto-Niederlassung Berlin statt. Im Mittelpunkt des ganztägigen Seminars steht die Sanierung von Altbaufassaden. Namhafte Referenten aus Wissenschaft und Planungspraxis erläutern sowohl technische als auch rechtliche Hintergründe.

Ein anspruchsvolles Programm erwartet die Teilnehmer:

  • Prof. Helmuth Venzmer (TH Wismar) wird über die Veralgung von Fassaden und Maßnahmen zur Prävention berichten.
  • Die Energieeinspar-Verordnung und ihre Auswirkungen auf den Altbaubestand stellt Dr. Wolfgang Feist (Passivhaus-Institut Darmstadt) vor.
  • Haustechnische Innovationen in der Altbausanierung wird sich Dr. Hans-Jürgen Gaudig (BBP Bauconsult, Berlin) in seinem Vortrag annehmen.
  • Prof. Helmut Weber (Bayplan, München) erläutert die Sanierung von gerissenen Putzen und Fassaden.
  • Frank Frössel, Produktmanager bei der Sto AG, wird das Thema mit der Vorstellung von Produktlösungen abschließen.

Termin: 7. September 2000, 9 Uhr bis ca. 16 Uhr.
Ort: Dorint Hotel, Potsdam.

Die Teilnahme ist kostenlos. Weitere Informationen unter Tel.

  • 030 / 70 79 37-24 oder
  • 030 / 70 79 37-52.

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TU-Berlin
 

 

  

TU Berlin: Architekten und Bauingenieure ans Theater

(6.8.2000) Die Theater in Deutschland stehen bekanntermaßen unter Sparzwang. Doch für Bühnenbildner gibt es laut TU Berlin gute Berufsaussichten. Schließlich gebe es nicht nur 746 Theaterbetriebe mit etwa 7250 Premieren pro Jahr, für die allesamt Bühnenbildner benötigt würden, genauso wie für "unzählige Film- und Fernsehprojekte". Auch "jedes Unternehmen hat Bedarf an einem gut ausgebildeten Technischen Direktor oder technischen Leiter". Gesucht würden aber Bühnenbildner, die nicht nur künstlerisch ausgebildet werden, wie das bisher an den Kunsthochschulen der Fall sei. Notwendig seien "Fachkenntnisse auf breiter Ebene". Denn die Arbeit, die früher von einem ganzen "Stab an Mitarbeitern" erledigt wurde, müsse heute ein Bühnenbildner alleine machen.

Eine solche breit gefächerte Weiterbildung hat die TU Berlin vom Wintersemester an in ihrem Programm. Hier werden Architekten und Bauingenieure innerhalb von zwei Semestern zu Bühnenbildnern, die sich nicht nur in Theaterbaugeschichte und Requisitenstilkunde auskennen. Sie beherrschen auch Qualitäts- und Veranstaltungsmanagement, Öffentlichkeitsarbeit, Vermarktung sowie Betriebswirtschaft.

Die praktische Arbeit hat in der Weiterbildung den gleichen Stellenwert wie die Theorie. Um ihren Studenten ausreichend Praktikumsplätze zur Verfügung stellen zu können, arbeitet die TU Berlin mit deutschen und ausländischen Theatern zusammen. Zu den Partner-Theatern zählen unter anderen das Theater des Westens in Berlin, die Opera Finnish National in Helsinki, The Hawk's Well Theatre in Sligo, Irland und das Teatr Wielki - Opera Narodowa in Warschau, Polen. Diese Häuser haben sich außerdem verpflichtet, mit den Berliner Studenten eine Inszenierung pro Spielzeit zu gestalten. Somit können die Absolventen ihren Bewerbungen bereits den Nachweis einer eigenen Bühnenbildarbeit beilegen.

Dass Architekten und Bauingenieure in nur einem Jahr zu Bühnenbildnern werden, ist für die Berliner nicht abwegig. Immerhin seien verschiedene Fächer, wie Statik, Baustoffkunde, Zeichnen und Malen "absolut wesensverwandt". Die Weiterbildung ist zudem nur ein Probelauf für den geplanten viersemestrigen Aufbaustudiengang Bühnenbild, der mit dem Master of Arts enden soll. Eine Anrechnung der zwei Semester auf das vollständige Studium soll möglich sein. Die Weiterbildung beginnt im Oktober, Bewerbungsschluss ist Ende August:

  • TU Berlin
    Ackerstr. 71-76
    1. Hof Aufgang C, 1. OG Raum 164
    13355 Berlin
  • Tel.: 030 / 31 47 21 75 oder 74
    Fax: 030 / 31 47 21 76

nähere Infos:

HDB, bay.
Ingenieurkammer

 

  

Bayerische Ingenieurekammer Bau:
Green Card-Forderung für Bauingenieure abwegig

(6.8.2000) Die Bayerische Ingenieurekammer-Bau erteilt der Green Card für Bauingenieure eine deutliche Abfuhr. Sie unterstützt die von Arbeitsminister Walter Riester geforderte restriktive Anwendung der Erteilung von Arbeitsgenehmigungen. Den Forderungen des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, der mit immer neuen Begründungen die Green Card für Bauingenieure propagiert, wird durch die berufsständische Vertretung von rund 5000 Ingenieuren im Freistaat Bayern entschieden widersprochen (siehe Web-PlugIn "News" vom 31.7.)

Unterstützung erfährt die Bayerische Ingenieurekammer-Bau jetzt aus dem Bundeskanzleramt. In einem Brief an die Kammer erteilt der Bundeskanzler Gerhard Schröder "Bestrebungen, den erleichterten Zugang auf weitere Branchen zu übertragen" eine "klare Absage." Dem durch den Hauptverband der Deutschen Bauindustrie prognostizierten Mangel an qualifizierten Bauingenieuren steht ein reales Überangebot entgegen. Allein in Bayern sind derzeit rund 1.100 Bauingenieure und Architekten ohne Arbeit. Die Bayerische Ingenieurekammer-Bau fordert deshalb dringend zur Versachlichung der Diskussion über eine Green Card für Bauingenieure auf.

"Mit Argusaugen," so der Präsident der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau, Prof. Karl Kling, beobachte man "unterschwellige Versuche offensichtlich mit der Green Card das deutsche Lohnniveau zu untergraben." Nachdem die Bauindustrie zuvor die Qualifikation der Absolventen und die Qualität des Studiums an deutschen Universitäten und Fachhochschulen in Frage gestellt habe, müssten in ihren jüngsten Äußerungen rückläufige Anfängerzahlen als "Vehikel für die Forderung nach Green Card-Bauingenieuren" herhalten. Diese Strategie sei aber "allzu durchsichtig."

Es sei bekannt, daß sich mancherorts neidvolle Blicke auf "das niedrige Lohnniveau von geringer qualifizierten Absolventen von Bachelor-Studiengängen" richteten. Deutsche Diplomstudiengänge seien jedoch in ihrer Ausrichtung und Tiefe den im Ausland erworbenen Abschlüssen eindeutig überlegen. Dem müsse auch bei der Entlohnung Rechnung getragen werden. Es gelte, so Kling weiter, in "Deutschland nicht die billigsten, sondern die besten Bauingenieure an den Technischen Universitäten und Fachhochschulen auszubilden." Erst unter Berücksichtigung dieser Prämisse mache es Sinn, in eine Diskussion über den künftigen Bedarf an Bauingenieuren einzusteigen.


 

 

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