Tips 'n' Tricks - Plotten und Konvertieren |
Thema Modul Pixplot: Das Ausdrucken einer hybriden Zeichnung (Pixel und Vektoren) per Pixplot (optinales Kauf-Modul) funktioniert in der 7er Version nicht - besser ausgedrückt: nicht direkt. Man muß die Plott-Daten zu Datei schreiben und diese anschließend über folgenden Befehl zum Plotter senden:
COPY /B NAME.PLT LPT1 (ENTER)
("LPT1", wenn der Plotter an der
ersten parallelen Schnittstelle hängt; ansonsten "LPT2"
oder "LPT3" oder ...)
In der 8er Version soll dieses Problem, laut softTECH, behoben sein.
Die Beschreibung des Moduls PLOTRAHM befindet sich in der Datei MODULE1.PDF (SPIRIT6 und SPIRIT7) auf der SPIRIT CD im Verzeichnis ST7\SPIRIT\DOKUMENT bzw. in der Online-Hilfe (SPIRIT8). Leider ist dort nicht beschrieben, wie eine Stiftdatei aussieht (siehe F2-StiftDat im Untermenü F4-DefBlock). Die Dateien, mit deren Hilfe die gleichen Elemente in den verschiedenen Zeichnungsausschnitte mit unterschiedlichen Strichstärken geplottet werden können (beispielsweise alle roten Linien im Maßstab 1:100 0,35 mm dick und im Maßstab 1:25 0,7 mm),
Links ist beispielhaft eine PEN-Datei abgebildet. Danach wird die SPIRIT-Farbe 15 (gelb) mit dem Stift 6 geplottet und es werden z.B. alle grünen Linien (Nummer 3) durch den Stift 3 auf das Papier übertragen. Zur Erinnerung hier noch einmal die wichtigsten Farbnummern:
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Ein SPIRIT-Anwender fragte: "Gibt es eine Möglichkeit in SPIRIT 6.3 einen 4. Plotter anzusprechen?"
Zu Zeiten, als SPIRIT nur einen seriellen Plotter ansprechen konnte, konnte man sich manchmal damit helfen, Zeichnungen zur Datei "LPT1" zu plotten (Plotten // F3 ZuDatei). Dabei wurde nämlich keine Datei mit dem Namen "LPT1.PLT" erzeugt, sondern das Betriebssystem hat selbständig die Plotinformationen an die erste parallele Schnittstelle umgeleitet und das war eben LPT1:.
Da in Ihrem vorliegenden Fall Plotter2 und Plotter3 mit demselben Treiber betrieben werden nämlich "HPGL2 nicht komprimiert" könnte man doch mal versuchen, den zweiten und dritten Plotter zusammenzulegen beispielsweise auf "Plotter 2" und differenziert die Ausgabe, indem man einmal zu "LPT2" und das andere Mal zu "LPT3" plottet. Damit wäre der Weg frei, den vierten Plotter als "Plotter3" zu definieren.
Allerdings funktioniert diese Technik nur dann, wenn bislang bei beiden Plottern die zusätzliche Plotteransteuerung via P2_BEG und P3_BEG bzw. P2_END und P3_END nicht notwendig war.
Da wahrscheinlich diese P-irgendwie_BEG- und P-irgendwas_END-Dateien nicht allen bekannt sind, dazu ein kurze Erklärung. Es handelt sich hierbei um eine Rahmen-Initialisierung der drei konfigurierten Plotter:
Die Initialisierung der konfigurierten Plotter bzw. Drucker (Format oder Papierschacht umschalten etc.) läßt sich in Dateien als Zusatz-Feature zusammenfassen. Vor und nach den eigentlichen Plottdaten werden diese gerätespezifischen Befehle aus den Initialisierung-Dateien heraus an den Plotter bzw. Drucker gesendet, sofern sie vorhanden sind.
Je nach PLotter (Plotter 1, 2 oder 3) werden also die Dateien P1_BEG.PLT, P2_BEG.PLT, P3_BEG.PLT vor dem Plotten, P1_END.PLT, P2_END.PLT, P3_END.PLT nach dem Plotten an das Ausgabegerät gesendet. Die Initialisierungsdateien können mit einem beliebigen Editor (EDIT, WINPAD, ....) erstellt werden und müssen im SPIRIT-Verzeichnis liegen. Sie werden nicht interpretiert, sondern nur an den Plotter weitergeleitet; d. h. sie enthalten gerätespezifische Steuerbefehle (vgl. Plotterhandbuch).
Einsatz-Beispiel: Mit der Datei P2_BEG.PLT kann Plotter 2 (ein Laserdrucker) z. B. auf den DIN-A3 Schacht umgestellt und mit der Datei P2_END.PLT wieder auf DIN-A4 zurückgesetzt werden.
SPIRIT 7 kann Plotter und Drucker über die WINDOWS-eigene Druckerbox ansteuern, wodurch SPIRIT nicht mehr auf eigene, proprietäre Plottertreiber angewiesen ist und nun im Prinzip alle Drucker bedienen kann. Andererseits sollte aber nicht vergessen werden, daß die "alten" Plottertreiber weiterhin verfügbar sind und über das SPIRIT- Konfigurationsprogramm jederzeit eingerichtet werden können. Wenn also beispielsweise eine Plotter wie in einem konkreten Fall geschehen - aufgrund eines mangelhaften Windows-Treibers nicht in der Lage ist, 0,13mm starke Linien zu Papier zu bringen, dann hilft der "alte" Treiber weiter.
Beim Drucken über die Windows-Druckerbox kann es zu folgender Fehlermeldung kommen:
Fehler in der Anwendung
Eine .DLL-Datei wurde mit einem ungültigen Dynalink-Aufruf aufgerufen.
Um dieses Problem zu lösen kopieren Sie bitte die Dateien ...
MFC250.DLL
MFCO250.DLL
MFCOLEUI.DLL
... aus dem z.B.: C:\ST7\SPIRIT-Verzeichnis in das C:\Windows\System-Verzeichnis. Sollten sich an dieser Stelle bereits Dateien gleichen Namens befinden, so überschreiben Sie diese unbedingt!
HINTERGRUND: Es gibt Programme, die einige Standard-Windows-Routinen (DLL-Dateien) überschreiben - entweder durch eigene Versionen oder ältere - und dadurch kommt es zu Problemen, wie dem hier beschriebenen.
HPGL-Viewer
- Anzeige von HPGL-Dateien
(nicht nur für SPIRIT-Anwender)
Immer wieder werden Programme gesucht, mit deren Hilfe HPGL-Plotter-Dateien angeschaut, manipuliert und an andere Ausgabegeräte weitergeleitet werden können. Wir haben eine Auswahl von Shareware-Programmen zusammengestellt, die Sie hier downloaden können - probieren Sie es doch mal.
WPM32
(4.3), WPM16 (v2.05) VIEWPLOT |
MMPLOT HP2Design V 4,2,3 SPLOT |
Unter MS-DOS bietet sich PRINTGL weiterhin an (siehe hier):
Es ist bekannt, daß in einigen Fällen SPIRIT-Dateien, die in das DWG-Format konvertiert wurden (DCP_DWG), von AutoCAD nicht ordnungsgemäß eingelesen werden konnten.
Meist sind es "invalid or duplicate handle value"-Fehler. Dieses entspricht einem ungültigen oder doppelten Index in SPIRIT. SPIRIT hat keinen direkten Einfluß (zumindest im Moment nicht bekannt) auf die "handle"-Vergabe. AutoCAD konnte jedoch bisher in allen bekannten Fällen die Zeichnungen "reparieren". Mit Datenverlust ist dabei nicht zu rechnen, da Indizes sowieso nicht übertragen werden.
Repariert wird in AutoCAD über die AutoCAD-Pulldown-Menüs: FILE - MANAGEMENT RECOVER. Alternativ kann in der Konsole "recover" eingetippt werden.
DOS und WINDOWS arbeiten mit unterschiedlichen Zeichensatz-Tabellen - was sich nachteilig auf die Kompatibilität von Dokumenten hinsichtlich der deutschen Umlaute auswirkt. Diese Situtation kann man sehr leicht nachvollziehen, wenn man beispielsweise einen unter MS-DOS erstellten ASCII-Text unkonvertiert mit einem WINDOWS-Programm lädt: alle Umlaute werden durch Sonderzeichen ersetzt.
Für die SPIRIT-Anwender kann diese Situation brisant werden, wenn DXF-Dateien für DOS- bzw. WINDOWS-Programme erzeugt werden müssen.
Situations- und Lösungsbeschreibung:
Ab der Version 7 erzeugt SPIRIT DXF-Dateien mit ANSI Umlauten (Windows Umlaute). Bis dahin - also bis zur SPIRIT Version 6.3 - verwendete SPIRIT DOS-Umlaute. Das führt dazu,
softTECH hat sich entschieden, EXTERNE Konvertierungsprogramm zu erstellen (in einer 16- und einer 32-bit Version), damit auch SPIRIT-Anwender, die nicht auf SPIRIT 7 umsteigen, dieses benutzen können:
Beide Programme befinden sich ab der Version 7 im SPIRIT\BIN-Verzeichnis. SPIRIT5- und SPIRIT6-Anwender erhalten die Dateien über ihren Vertriebspartner oder hier zum Downloaden:
Ergänzung: Von SPIRIT erzeugte DWG-Dateien (über das Konvertierungsprogramm im stPILOTen) verwenden immer den WINDOWS-Zeichensatz!
Alternativ zur eingebauten Druck-Routine in der DOS-Version (COL_HP) sollten Anwender, die SPIRIT unter DOS einsetzten (SPIRIT6 und älter), mal PRINTGL bzw. PRINTCAD ausprobieren. Dieses Programm bietet einige Vorteile, wie z.B.
Besonders empfehlenswert PRINTCAD aus dem PRINTGL-Packet, das als TSR (speicherresidentes Programm) in der autoexec.bat geladen werden kann - z.B.:
PRINTCAD /FA /Pdrucker.plt /D2
In diesem Fall erfolgt auf einem HP-Deskjet (/FA), der an der zweiten parallelen Schnittstelle (/D2) angeschlossen ist, die Druckausgabe - sofern man in SPIRIT eine Plotten zuDatei wählt und als Dateiname "Drucker" eingibt. (weitere Infos entnehmen Sie bitte der Datei PrintGL.DOC)
Hinweis: Ab SPIRIT 7 wird diese Software nicht mehr benötigt, weil SPIRIT 7 dann die Windows-Druckerbox verwenden kann.
Übrigens: Wie inzwischen feststellt wurde, können in der SPIRIT-Version 6.3 und 6.31 Probleme beim Drucken auf HP-DESKJET-kompatiblen Druckern auftauchen - sofern das SPIRIT-eigene COL_HP-Programm verwendet wird. Dazu einige Tips:
PRINTGL
/ PRINTCAD zum Downloaden: PRINTGL.ZIP (293 KB /
Version 1.6)
... so heißt die von SPIRIT benutzte Steuerungsdatei, die der HPGL2-Treiber für die Anpassung eigener Bedürfnisse einsetzt. Diese Datei befindet sich im selben Verzeichnis wie SPIRIT (normalerweise also im Verzeichnis \ST\SPIRIT oder \ST7\SPIRIT), und sie kann mit einem normalen Editor (z.B. EDIT, Wordpad) den eigenen Anforderungen angepaßt werden. In dieser Datei wird (vom Anwender) beschrieben, wie eine Stiftinformation vom Plotter umgesetzt werden soll.
Also:
nd so sieht eine HPGL2.PEN-Steuerdatei aus (Ausschnitt mit den ersten vier Stiftdefinitionen). In einer Zeile wird ein Stift definiert; die Parameter haben folgende Bedeutung:

S - Stiftnummer (1 - 255), wie sie in SPIRIT mit DefStift festgelegt wird
B - Stiftbreite in mm (00.00 - 25.15 mm)
R - RGB-Linienfarbe - Rot-Wert: 0.0 - 1.0
G - RGB-Linienfarbe - Grün-Wert: 0.0 - 1.0
B - RGB-Linienfarbe - Blau-Wert: 0.0 - 1.0
E - Ausformung des Linienendes: siehe nächste Abbildung
V - Linienverbindung: siehe Abbildung
D - Distanzwert bzw. Grenzwert (siehe auch Abbildung): mit diesem Wert wird angegeben, in welchem Umfang eine Linienecke abgeschnitten wird. Wenn der Distanzwert sehr hoch steht, dann wird die Ecke nie abgeschnitten.

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Alfons Oebbeke, Neustadt 1997 - 2001 |