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AEC-News 11/2001 - Teil 2
(Teil 1)IFC, Softwarehersteller, IFC2x, IAI, Bauindustrie, Autodesk, Bentley, Nemetschek, ifcXML, Autodesk Architectural Studio, Messerli AG, EliteCAD Architektur, EliteNT, DXF, DWG, AUTOCAD 2000
  
IFC, Softwarehersteller, IFC2x, IAI, Bauindustrie, Autodesk, Bentley, Nemetschek, ifcXML, Autodesk Architectural Studio, Messerli AG, EliteCAD Architektur, EliteNT, DXF, DWG, AUTOCAD 2000
siehe BAULINKS:

Architektur CAD
AVA
FM / CAFM
  

Übersicht:

IEZ blickt auf eine erfolgreiche ACS zurück

Nemetscheks D-Board geht in die zweite Runde

IFC: Gemeinsame Sprache des Bauwesens setzt sich durch

Autodesk Architectural Studio: neues Design-Tool für Mitte 2002 angekündigt

neue "H.A.N."-Software von der Roland Messerli AG: EliteCAD Architektur V 9
  

Querverweis! Nachrichten des Vormonats: AEC-News 10/2001

Querverweis! Nachrichten des selben Monats - Teil 1: AEC-News 11a/2001

Querverweis! Nachrichten des Folgemonats: AEC-News 12/2001
IFC, Softwarehersteller, IFC2x, IAI, Bauindustrie, Autodesk, Bentley, Nemetschek, ifcXML, Autodesk Architectural Studio, Messerli AG, EliteCAD Architektur, EliteNT, DXF, DWG, AUTOCAD 2000

  
Bild dazu:
ACS-Messestand
IFC, Softwarehersteller, IFC2x, IAI, Bauindustrie, Autodesk, Bentley, Nemetschek, ifcXML, Autodesk Architectural Studio, Messerli AG, EliteCAD Architektur, EliteNT, DXF, DWG, AUTOCAD 2000

siehe auch:
IEZ, Projektmappe,
Cadtronic,
Deskware,
TRIPLAN AG,
OBJEKT*RAUM
 

 

 
IEZ blickt auf eine erfolgreiche ACS zurück

(19.11.2001) Gemeinsam mit den Lösungspartnern Cadtronic, DeskWare und Triplan stellte die IEZ auf der diesjährigen ACS ihre neuen Produkte vor. Um den Kunden mehr Kompetenz und Service bieten zu können, wurden der Entwicklungsprozess der IT-Lösungen in Bezug auf speedikon abgestimmt sowie neue gemeinsame Module konzipiert. Das durchgängige Standkonzept zur Muttergesellschaft RIB spiegelte zudem die neue Zugehörigkeit wieder und bot nicht zu letzt die Basis einer erfolgreichen Messeteilnahme.

Als neues Produkt wurde in erster Linie die neue Version 5.5 von speedikon vorgestellt. Mehr Effizienz im täglichen Planungsprozess als auch die Leistungsvielfalt der Software galten / gelten als Schwerpunkte der Neuerungen. Die 5.5 soll laut IEZ einfacher zu bedienen und durch die Einbindung verschiedener Module eine ganzheitliche und durchgängige Lösung bieten.

Dem Trend webbasierender AEC-Informationssysteme folgend, können mit der neuen speedikon Version nun auch Pläne in Form von internettauglichen Grafikdateien exportiert werden. ProjectWise, ein Dokumenten-Managementsystem der Firma Bentley (Entwickler von MicroStation), integriert die speedikon-Projektdaten und ermöglicht anschließend eine einfache und zeitsparende Verwaltung. Ein neuer Befehl exportiert zudem Geometrie- und Eigenschaftsdaten von Wänden, Fenstern, Türen und Räumen des aktuell geladenen Grundrisses in ein für das Internet geeignetes Format *). Diese sogenannten Layouts können mit dem Publisher des neuen Produktes der IEZ, der digitalen Projektmappe (www.projektmappe.de), projektbezogen publiziert und anderen Planungsbeteiligten rasch zur Auswertung im Internet bzw. Intranet präsentiert werden.

Zahlreiche CADdy++-Anwender nutzten auf der ACS die Möglichkeit und wechselten zu speedikon W. Der Umstieg fiel Ihnen sehr leicht, da bei der Entwicklung von CADdy auf den Datenkern von speedikon zugegriffen wurde. Somit sind alle Architekturfunktionen identisch mit den speedikon-Funktionen, aber auch geplante Gebäudemodelle, Pläne und Schnitte sind mit speedikon kompatibel.

Querverweise:

Ergänzung: Mit dem "Internet geeigneten Format" ist in diesem Fall ein proprietäres Format gemeint, das für den or.viewer von OBJEKT*RAUM entwickelt wurde und in der Projektmappe der IEZ zur Anwendung kommt. Die Datei, welche aus speedikon heraus erzeugt wird, nennt sich .orj. Die entstandenen Layout-Pläne bieten Informationen über Räume, Öffnungen und Bauteile, aber auch über die Nutzungsart, Brandschutzkategorie oder tragende Bauteile. Es sind natürlich weitere Kriterien möglich und angedacht. Diese gehören aber laut IEZ vorerst zur Grundausstattung.

weiterer Querverweis:

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siehe auch:
Nemetschek
 

 

 

Nemetscheks D-Board geht in die zweite Runde

(11.11.2001) Nach zwei Jahren präsentierte die Nemetschek AG auf der diesjährigen ACS in Frankfurt erstmalig die neue Generation des digitalen Zeichenbretts (siehe auch AEC-News 10/99). Für das D-Board der zweiten Generation verspricht Nemetschek

  • erweiterte Entwurfs- und Präsentationsfähigkeiten,
  • eine größere Zeichenfläche und
  • ein neues edles High-Tech-Design.

In vertrauter Arbeitstechnik wie mit Bleistift und Papier kann der Planer mit dem digitalen, kabellosen Stift auf dem drucksensitiven Monitor entwerfen, zeichnen, schreiben und navigieren. In Verbindung mit der Entwurfssoftware Plan² FT wird so die kreative Arbeitstechnik der Planer mit hochwertiger Software optimal kombiniert.

"Als wir das D-Board vor zwei Jahren unseren Kunden vorgestellt haben, wurde diesem digitalen Werkzeug sehr viel Neugierde und Faszination entgegengebracht - schließlich sind wir damit einen völlig neuen Weg gegangen", so Harm van Maanen, der bei Nemetschek für das digitale Zeichenbrett verantwortlich ist. Van Maanen: "Inzwischen ist das D-Board zum Kultobjekt bei Designern und Architekten avanciert, nicht zuletzt deshalb weil die revolutionäre Arbeitsweise einfach enormen Spaß bringt. Um so mehr freuen wir uns, unseren Kunden ein verbessertes Werkzeug anzubieten, das ganz nach den Wünschen und Anforderungen bisheriger Nutzer konzipiert worden ist."

MALEN: Die erprobten Werkzeuge des D-Boards finden sich auch beim neuen Modell: Verschiedene Stifttypen wie Blei-, Bunt-, Tuschestifte oder Marker in beliebigen Farben und Strichstärken, deren Farbintensität, Deckkraft und Strichstärke über den auf den Stiftausgeübten Druck gesteuert werden. Ein digitales Lineal unterstützt beim Zeichnen von Linien, dem maßstabsgerechten Messen oder beim Skalieren. Ein Radiergummi steht genauso zur Verfügung wie ein Cutter zum Ausschneiden oder Kopieren ganzer Skizzenbereiche. In vertrauten Skizzenrollen werden alle Entwürfe automatisch abgelegt und gespeichert. Der individuellen "Handschrift" bzw. kreativen Freiheit sind damit keinerlei Grenzen gesetzt.

2D-KONSTRUIEREN: Ebenfalls Bestandteil des D-Board- Paketes ist das 2D-CAD, das dem Entwerfer viel Gestaltungsfreiheit bietet. Tools wie Objekte teilen, Konturen abwickeln, visuelle Konstruktionshilfen oder hierarchische Verknüpfungen erleichtern die schnelle Eingabe von Entwürfen. Und auch eine assoziative Vermaßung wird geboten; sogenannte "Multipens" ermöglichen die Definition komplexer Linienkombinationen.

DATENAUSTAUSCH: Über eine Schnittstelle können Vektor- als auch Pixelformate direkt eingelesen werden - z.B. Allplan FT, AutoCADs DWG 2000, DXF 2000 sowie MicroStations DGN oder HPGL2-Dateien.

Querverweise:

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siehe auch:
IAI
c/o Obermeyer
Planen + Bauen

 

 

 

IFC: Gemeinsame Sprache des Bauwesens setzt sich durch
Führende Softwarehersteller implementieren Industriestandard IFC2x

(11.11.2001) Die International Alliance of Interoperability (IAI) informierte auf der ACS über den aktuellen Stand der Implementierung von IFC2x in Deutschland. Die neue Version des Industriestandards für die Bauindustrie wird derzeit von führenden Herstellern wie Autodesk, Bentley Systems, Graphisoft, Nemetschek, Data Design Systems, Olof Granlund und Vizelia implementiert. Damit ist die Zukunft der IFC-Implementierung gesichert.

Erste Erfahrungen mit dem Austausch von IFC-Daten liegen bereits vor. Am Beispiel einiger internationaler, von der IAI begleiteter Projekte wurde am Stand der IAI gezeigt, wie das Datenaustauschformat IFC die Planung und Ausführung von Bauprojekten vereinfacht.

Wie berichtet wurde, werden mit der Bereitstellung der ifcXML-Definition die international gültigen IFC Beschreibungen jetzt auch im zukunftsträchtigen XML-Standard zur Verfügung gestellt. Zusätzlich arbeitet die IAI an der Anerkennung des IFC-Kernmodells als ISO-Standard. Die Anerkennung als ISO-Standard ermöglicht es auch Unternehmen der öffentlichen Hand sowie anderen Unternehmen, die ihren Qualitätsstandard und die Anerkennung von Datenaustauschformaten auf den Richtlinien der ISO aufbauen, die IFC einzusetzen.

Querverweise:

IFC, Softwarehersteller, IFC2x, IAI, Bauindustrie, Autodesk, Bentley, Nemetschek, ifcXML, Autodesk Architectural Studio, Messerli AG, EliteCAD Architektur, EliteNT, DXF, DWG, AUTOCAD 2000

siehe auch:
Autodesk
www.uia-
berlin2002.com
,

 

 

Autodesk Architectural Studio: neues Design-Tool für Mitte 2002 angekündigt

(11.11.2001) Auf der ACS-Pressekonferenz hat Autodesk auch einen Blick in die Zukunft gewährt: So will man u.a. mit dem Architectural Studio den interaktiven Umgang mit digitalen Planungs- Daten erleichtern. Dazu setzt Autodesk auf ein neues User- Interface sowie LCD-Grafiktabletts - ähnlich dem D-Board von Nemetschek (siehe AEC-News 10/99) oder softTECHs Zeichenbrett- Edition (AEC-News 3/2000) - siehe auch "Neues LCD-Grafiktablett zur Stifteingabe" (1/2001).

Das Autodesk Architectural Studio orientiert sich an dem "klassischen" Arbeitsplatz - an dem mit dem besonderen Flair einer chaotischen, aber "kreativ, durchdachten" Organisation. Das neue Programm bietet insofern viele Ablagemöglichkeiten, eine Art Pinnwand sowie zweidimensionale Skizzier- und Konstruktionswerkzeuge sowie dreidimensionale Modelliermöglichkeiten. Die angebotenen Tools ähneln Skizzierrollen, Bauklötzen, Knete, Stiften, Markern, (Schnitz-) Messern oder Klebstoffen und sind ihrem Habitus nachempfunden. Sinnvoll ergänzt werden diese "natürlichen" Werkzeuge durch EDV- typische - wie z.B. durch Boole'sche Operationen.

Hinzu kommt die Kommunikation mit Planungsbeteiligten übers Internet - Stichwort: CPC (Collaborative Product Commerce). So werden z.B. relevante Informationen in einer zentralen Datenbank für alle zugänglich gemacht. Aber auch ganze Projekte können sowohl online wie lokal gespeichert werden.

Die Markteinführung des Autodesk Architectural Studio soll Mitte des Jahres im Rahmen des XXI. Architektur- Weltkongress in Berlin stattfinden 21.-26. Juli 2001. (So genannte "Vorkonferenzen" finden vom 19.- 21.7. in verschiedenen deutschen Städten statt.)

zur Erinnerung: Autodesk ist - wie z.B. auch Graphisoft, die Deutsche Post oder Schüco - einer der Sponsoren des Kongresses.

IFC, Softwarehersteller, IFC2x, IAI, Bauindustrie, Autodesk, Bentley, Nemetschek, ifcXML, Autodesk Architectural Studio, Messerli AG, EliteCAD Architektur, EliteNT, DXF, DWG, AUTOCAD 2000

siehe auch:
Messerli Informatik
GmbH
, Roland
Messerli AG

 

 

neue "H.A.N."-Software von der Roland Messerli AG: EliteCAD Architektur V 9

(11.11.2001) Die Roland Messerli AG hat auf der ACS die neue EliteNT Version 9 für den Bereich Architektur präsentiert. Diese neue Version soll ab Dezember 2001 ausgeliefert werden und verspricht u.a. eine optimierte Ressourcennutzung, eine vereinfachte Bedienung sowie einen erhöhten Benutzerkomfort. (zur Erinnerung siehe Unternehmens- News vom 5.9.2001: Es geht doch! Messerli AG übernimmt HAN Gruppe)

EliteCAD will die Anwender optimal in allen Projektierungsphasen unterstützen - also vom Entwurf, über Planung und Visualisierung bis zur Auswertung bzw. Massenermittlung. Dazu sei laut Hersteller der Unterschied zwischen 2D und 3D praktisch aufgehoben worden, so dass komplexe 3D- Funktionen genau so einfach zu bedienen sein sollen wie simple 2D- Konstruktionen. Als "angenehm leicht" bezeichnet der Hersteller zudem die Handhabung eines Projektes durch die Nutzung der objektorientierten Intelligenz des 32- Bit-Programms für Windows NT / Windows 2000: Das Platzieren geschoßübergreifender Fenster und freier Glaselemente (z. B. Wintergärten) erfolgt z.B. direkt am Modell. (Es kann aber auch jederzeit klassisch grundrißorientiert gearbeitet werden.) Und welcher Plan oder Schnitt auch immer gerade benötigt wird - er basiert auf dem letztgültigen 3D-Datenmodell. Situationsorientiert sei auch laut Hersteller die Darstellungstiefen-Funktion implementiert: "Per Knopfdruck" wechselt EliteCAD demnach vom Eingabe- zum Ausführungsplan und generiert selbständig die normgerechte und plotfertige Darstellung; ebenso "auf Knopfdruck" sollen die optional erhältlichen Rendering-Funktionen arbeiten.

Als weitere Erweiterungen bzw. Verbesserungen werden u.a. genannt:

  • Tuningmaßnahmen, einfacheres Handling und weitere 3D-Features sowie
  • eine neue DXF/ DWG-Schnittstelle zu AUTOCAD 2000.
  • Die Dachstuhlfunktionen wurden erneuert, und so lassen sich Mehrschalenwände und komplizierte Dachstuhlkonstruktionen, wie z.B. mehrschalige Dächer, "problemlos" erzeugen.
  • Glaselemente mit symmetrischen oder freien Kämpfern sowie Sprossenaufteilung sind möglich. Ebenso erlaubt EliteCAD bei allen Fenstern und Türen eine freie Formwahl.
  • Auch ein neues Treppenmodul wird geboten.
  • Die neu entwickelte IFC-Schnittstelle erhöht die Integrationsfähigkeit (siehe AEC- News vom 3.6.2001: IAI-Industrietag 2001: H.A.N. DATAPORT IFC-zertifiziert)

"Bei der Entwicklung der neuen NT/Windows2000 Version wurde vor allem Wert gelegt auf: Erweiterung der Funktionalität, einfache Kommunikation über IFC und DXF/DWG Schnittstellen mit anderen Systemen, Integration in Windows und Nutzung der grafischen Oberfläche", kommentiert Wolfgang von Reichmann, Prokurist der Messerli Informatik GmbH in München, und fährt fort: "EliteCAD Architektur 9.0 beweist einmal mehr, dass auch kleinere Marktanbieter wettbewerbsfähige Architektur Lösungen entwickeln können und Kunden neben einem schnellen ROI eine lange Zukunftssicherheit erreichen können" (zur Erinnerung: "ROI" steht für "Return of investment" - dabei geht es um die Frage: "Wie schnell amortisiert sich eine Anschaffung?").

Hintergrund: Die Roland Messerli AG, mit ihren beiden Gesellschaften in Linz und in München, sieht sich heute als "einer der größten Anbieter von Softwarelösungen für die Architektur und den Mechanik Markt." Seit 1979 entwickelt die Roland Messerli AG Softwarelösungen für diese Bereiche. Und seit 2001 ist die Roland Messerli AG mit eigenen Niederlassungen und einem Händlernetz in Deutschland und Österreich am Markt vertreten. Mit der Übernahme der Softwarerechte sowie der gesamten Entwicklung der ehemaligen H.A.N. DATAPORT Software GmbH, konnte die Roland Messerli GmbH ihre Präsenz und die Marktanteile der eigenen Softwarelösungen im europäischen Markt nochmals erhöhen - siehe auch Unternehmens- News vom 5.9.2001: Es geht doch! Messerli AG übernimmt HAN Gruppe.

 

 

 

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