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Bemessung von Porenbeton-Mauerwerk
(1.9.2008)
Die neue Norm ist eine reine Bemessungsnorm. Für Bauteile, Konstruktionsdetails, Ausführung und Eignungsprüfungen sowie Kontrollen und Güteprüfungen auf der Baustelle gilt weiterhin unverändert DIN 1053-1:1996-11. Für die Bemessung der Mauerwerksbauteile eines Gebäudes besteht aber ein Mischungsverbot, d.h. sie muss einheitlich entweder mit dem globalen Sicherheitskonzept nach DIN 1053-1 oder mit dem neuen Teilsicherheitskonzept nach DIN 1053-100 erfolgen. In dem neuen Berichtsheft des Bundesverbandes Porenbeton sind Musterberechnungen nach dem Teilsicherheitskonzept in DIN 1053-100:2006-08 für ausgewählte Einzelbauteile aus Porenbeton-Mauerwerk dargestellt. Die Beispiele wurden aus typischen Mauerwerksbauten (Einfamilienhaus, Reihenhaus, Mehrfamilienhaus) ausgewählt. Anhand dieser bereits fertig gestellten Gebäude, die schon vor einiger Zeit nach älteren Normen berechnet (siehe Berichtsheft 14 - Mauerwerk aus Porenbeton - Beispiele zur Bemessung nach DIN 1053-1, Ausgabe Juni 2002) und ausgeführt wurden, sind beispielhaft die wichtigsten und am häufigsten ausgeführten Wandkonstruktionen aus Porenbeton behandelt. Die maßgebenden Mauerwerksbauteile werden auf der Grundlage des aktuellen Stands der Normung nach dem Teilsicherheitskonzept statisch nachgewiesen. Dazu gehören Innen- und Außenwände, Wandpfeiler, Giebel- und Haustrennwände sowie eine Aussteifungswand. Zudem wird die Bemessung von Porenbetonstürzen gezeigt. Mögliche Alternativen zu den gewählten Baustoffen und Abmessungen der Wände sind zusätzlich angegeben. Die Berechnungen sind übersichtlich aufgebaut und durch Erläuterungen sowie entsprechende Querverweise einfach nachvollziehbar. Der Bericht 14 steht Planern und Architekten im Internet unter bv-porenbeton.de kostenlos zum Download zur Verfügung. siehe auch: ausgewählte weitere Meldungen:
siehe zudem:
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