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Terminalserver - Zugriff auf AVA- und Kostenkontrollsystem jederzeit und von überall
(30.1.2007)
Doch wie kann die Informations- und Kommunikationstechnik eine Lösung für die oben genannten Anforderungen bieten? Die Antwort darauf lautet Terminalserver. Ein Terminalserver ist ein leistungsfähiger Zentralrechner, auf dem alle für den Anwender wichtigen Programme wie Office-Anwendungen oder auch die AVA- und Kostenplanungslösung, laufen. Auf diese Anwendungen greift dann der Benutzer mit einem beliebigen Endgerät, dem Client, zu. Innerhalb des Büros geschieht dies über das lokale Netzwerk (LAN). Von außerhalb, von anderen Standorten über das Internet, z. B. über eine gesicherte VPN-Verbindung (virtuell private network) oder von unterwegs vom Notebook via Mobilfunkverbindung wie UMTS. Nicht Daten, sondern Bildschirminhalte werden übertragen Bei einer Terminalserverlösung loggt sich der Anwender von seinem Bildschirm auf dem Server ein. Programme und Daten liegen zentral auf dem Server und müssen nicht auf dem Client, dem lokalen Gerät, installiert sein. Übertragen werden bei der Bedienung keine Daten, sondern nur Bildschirminhalte, Mausklicks und Tastatureingaben. Bei dieser Arbeitsweise kann der lokale Arbeitsplatz kostengünstig sein, da alle Prozesse auf dem entfernten Server laufen. Dabei lässt sich selbst mit großen Dokumenten schnell und bequem arbeiten. Netzwerkadministration reduziert sich Eine Terminalserverlösung bietet dem Planungsbüro erhebliche Vorteile. So reduziert sich der Administrationsaufwand vom ersten Tag der Einführung dieser Technologie an. Der Administrator installiert alle Programme und auch Updates zentral auf dem Terminal Server und nicht mehr auf den angeschlossenen Rechnern. Alle Anwender können auf die aktuellen Versionen der Programme zugreifen. So gehören die Zeiten, in denen der Administrator von Rechner zu Rechner lief, um Updates aufzuspielen, der Vergangenheit an. Der Aufwand für den Administrator ist dadurch deutlich geringer als bei verteilter Installation von Programmen. Höhere Datensicherheit Auch die sicherheitsrelevanten Aspekte sollten nicht außer Acht gelassen werden. Ein Verbindungsabbruch, Stromausfall oder ein Absturz des Arbeitsplatzsystems verliert seinen Schrecken. Das Programm läuft auf dem Terminalserver weiter und die Arbeit kann nach dem erneuten Aufbau der Verbindung ohne jeden Datenverlust nahtlos fortgesetzt werden. Auch bei Diebstahl oder Virenbefall des Endgerätes können keine Daten verloren gehen, da diese zentral auf dem Server gespeichert sind und gesichert werden. Lokale ungesicherte Daten existieren nicht mehr. Betriebssystemunabhängige Nutzung Ein weiterer für manche Büros interessanter Vorteil ist die Unabhängigkeit vom Betriebssystem. Die meisten professionellen Lösungen z.B. für AVA und Kostenplanung sind heute Windowsanwendungen. Mittels Terminalserver können diese Programme auch auf anderen Betriebssystemen wie Linux oder auch Mac OS, dem Standard-Betriebssystems von Apple für Macintosh-Rechner, genutzt werden, ohne dass eigene Windows-PCs hierfür beschafft werden müssen. Alte Hardware? Kein Problem! Neue leistungsfähige Software erfordert - wie auch neuere Betriebssysteme - leistungsfähige Hardware. Was aber tun, wenn hierfür kein Budget vorhanden ist? Hier schafft die Terminalserverlösung Abhilfe. Da die Programme auf dem Server laufen, genügt als Client, also als Arbeitsplatz für den Anwender, durchaus ein älteres Gerät mit bescheidener Ausstattung, das heutigen Ansprüchen längst nicht mehr entsprechen würde. Damit lassen sich bei der Hardware Kosteneinsparungen erzielen. Zugriff von überall Im Zweitbüro oder im Home-Office ist heute meist ein DSL-Anschluss oder eine andere leistungsfähige Verbindung ins Internet vorhanden, die einen problemlosen Terminalserverzugang gewährleistet. So kann der Chef auch schnell mal am Abend oder am Wochenende von zu Hause aus noch etwas erledigen, der Mitarbeiter etwas fertig stellen, was er im Büro nicht mehr geschafft hat, oder am Wochenende für die kommende Woche etwas vorbereiten, ohne extra ins Büro fahren zu müssen. Benötigen die Bauleiter einen flexiblen Zugriff auf das AVA-System, zum Beispiel vom Baubüro aus, so ist das heute auch problemlos möglich. Die Terminalserveranwendung benötigt nur eine geringe Bandbreite, so dass eine Nutzung mit vernünftiger Arbeitsgeschwindigkeit auch mittels einer ISDN- oder sogar noch einer analogen Verbindung auf den zentralen Rechner möglich ist. Eine weitere interessante Nutzungsmöglichkeit ist der mobile Zugriff von unterwegs auf die Programme und Daten. Dazu benötigt der Anwender für sein Notebook lediglich eine Mobilfunkkarte, mit der er sich z.B. über UMTS oder GPRS auf dem Server einloggt und damit den direkten Zugriff auf die im Büro zentral gehaltenen Daten hat. Über die in der Regel bei dem Symbol für die Terminalserver-Verbindung schon hinterlegte IP-Adresse des Servers, seinen Benutzernamen und ein Kennwort wird die Verbindung zum Terminalserver per Mausklick hergestellt. So kann jeder Mitarbeiter ortsunabhängig, sei es von der Zentrale, von der Niederlassung, vom Baubüro, vom Home-Office oder von unterwegs, auf die Datenbank des AVA- und Kostenkontrollsystems redundanzfrei zugreifen. Wechselt ein Architekt den Arbeitsplatz, weil er sich kurzfristig zum Beispiel statt in der Niederlassung in der Zentrale aufhält, kann er auch von dort ohne Zeitverzögerung sein Projekt weiterbearbeiten. Die Verbindungskosten sind heute sowohl über Festnetz, z. B. via DSL, als auch über Mobilfunk überschaubar. Für viele Anwendungsfälle gibt es attraktive Flatrates, also volumenunabhängige feste Monatsgebühren für die Nutzung. Unter Umständen ergibt sich ein weiterer Einsparungseffekt bei Softwarelizenzen, weil neben den Netzwerklizenzen keine zusätzlichen Lizenzen für lokale Installationen erforderlich sind. Kosteneinsparung Rechnet man die wirtschaftlichen Vorteile der Terminalservernutzung gegen den Aufwand für den Terminalserver und die monatlichen Verbindungskosten, so ergibt sich bereits in kleineren Büros mit nur einigen Mitarbeitern - außer bei nur ganz sporadischer Nutzung - häufig eine messbare Kosteneinsparung. Für größere Büros mit mehreren Standorten oder mit Mitarbeitern, die viel unterwegs sind und dort auf Projektdaten zugreifen sollen, steht der Nutzen außer Frage. Das Münchener Bausoftwarehaus G&W Software Entwicklung nutzt seit dem Jahr 2000 konsequent den eigenen Terminalserver für die integrierte Büroorganisation. Dabei erfolgt der Zugriff bundesweit ...
Sätze wie "Wenn ich im Büro bin, komme ich an die Daten ran" sind längst Vergangenheit. Seit etlichen Jahren nutzen auch immer mehr Planungsbüros und
Bauabteilungen die Terminalserverlösung, um den Aufwand für ihre
Netzwerkadministration oder die Hardwareerneuerung zu reduzieren, die
Datensicherheit und siehe auch: ausgewählte weitere Meldungen:
siehe zudem:
zurück ...
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