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Nemetschek plant Dividende
(5.4.2010)
Das Konzern-Betriebsergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) lag ungeachtet des Umsatzrückgangs mit 30,4 Mio. Euro nur leicht unter dem Vorjahresniveau von 31,4 Mio. Euro. Damit steigerte die Nemetschek AG ihre EBITDA-Marge auf 22 Prozent nach 20,9 Prozent im Jahr 2008. Das Konzernergebnis von Steuern und Zinsen (EBIT) lag mit 20,9 Mio. Euro nahezu unverändert auf Vorjahresniveau (21 Mio. Euro). Infolge gesunkener Zinsaufwendungen verbesserte sich das Jahresergebnis (Konzernanteile) von 10,4 Mio. Euro auf 12,2 Mio. Euro. Wiederaufnahme der Dividendenzahlung
Das Ergebnis je Aktie lag bei 1,27 Euro nach 1,08 Euro im Vorjahr. Aufgrund des guten Ergebnisses schlagen Vorstand und Aufsichtsrat der Hauptversammlung vor, von dem Bilanzgewinn in Höhe von 13,8 Mio. Euro einen Betrag von rund 4,8 Mio. Euro an die Aktionäre auszuschütten. Das ergibt eine Dividende von 0,50 Euro pro Aktie. Auf Basis des Jahresschlusskurses entspricht dies einer Dividendenrendite von 3,1 Prozent. "Mit einer Eigenkapitalquote von 50 Prozent und einer Nettoverschuldung im einstelligen Millionenbereich können wir uns guten Gewissens wieder unter die deutschen Dividendentitel einreihen," so Homolka. Profitable Geschäftsbereiche Die vier Geschäftsbereiche unter dem Dach der Nemetschek AG bieten durchgängige Lösungen für den gesamten Wertschöpfungsprozess an - von der Planung und Visualisierung eines Gebäudes, über den eigentlichen Bauprozess bis zu seiner Nutzung.
Nemetschek will Marge 2010 stabilisieren Für 2010 erwartet das Unternehmen zumindest eine Stabilisierung des Umsatzniveaus. Zwar fehlen dem Wirtschafts- und Wohnungsbau noch spürbare Investitionsimpulse, aufgrund der sich langsam verbessernden Wirtschaftslage aber planen die Konzernunternehmen im Schnitt ein Wachstum im unteren einstelligen Prozentbereich. "Damit sollten wir 2010 in der Lage sein, das erreichte Margen-Niveau zumindest zu halten und zugleich unsere Investitionspläne weiter zu verfolgen", betonte Homolka. "Steigende Umsätze werden sich auch im operativen Ergebnis niederschlagen." Der Konzern setze weiterhin auf Kostendisziplin in allen Bereichen. Allerdings werde Nemetschek 2010 nicht nur die Investitionen in Forschung und Entwicklung hoch halten, sondern auch wieder vermehrt in den Ausbau seiner Marktpräsenz investieren. Das operative Ergebnis werde auch weiterhin einen entsprechenden Cashflow nach sich ziehen. Dank seines hohen Cashflows konnte Nemetschek innerhalb von nur drei Jahren 67,8 Mio. Euro des zur Finanzierung der Graphisoft-Übernahme aufgenommenen Bankdarlehens in Höhe von 100 Mio. Euro tilgen. 2010 und 2011 werde der Zinsaufwand kontinuierlich sinken und damit der Jahresüberschuss weiter steigen, so Homolka. siehe für zusätzliche Informationen: ausgewählte weitere Meldungen:
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